Der meteorologische Sommer geht in nächster Zeit dem Ende zu und wir müssen uns auf kälteres und vielleicht auch feuchteres Wetter einstellen. Das Grundwasser hat seinen normalen Stand erreicht. Ebenso Flüsse und Bäche in unserer Region. Die Talsperren sind normal gefüllt. Also bräuchten wir in nächster Zeit nicht mehr so viel Niederschläge.

Das stimmt nicht ganz so. Um den Wasserhaushalt auf einen normalen Stand zu halten, müssten durchschnittlich in den drei Herbstmonaten ca. 200 Liter Niederschlag vom Himmel fallen. Ebenso darf man nicht vergessen, dass in diesem Jahr die Niederschlagsmengen bei Weitem noch nicht erreicht wurden, dass hat auch der Juli mit seinem dreitägigen Dauerregen mit über 200 Liter Niederschlag nicht ausgeglichen. Wie nicht unbekannt, ist das Wasser nicht hier geblieben, sondern abgelaufen. Es war somit, zwar sehr brachial, ein kurzer Ausgleich der Wasserstände. Leider können seit mehreren Jahren die Vergleichsdaten der vergangenen Jahren als Wetterprognose nicht mehr herangezogen werde. Der Klimawandel (nicht Klimakatastrophe) ist schon für alle spürbar geworden. Aber keine Angst, Unwetter und Wetteranomalien gab es schon immer. Nur wurden diese in früheren Jahren, aufgrund nur spärlicher Berichterstattung (Netzwerke gab es noch nicht) nicht immer bekannt. Man sollte eben auch nicht so auf die sogenannten Klimakatastrophen- Verschwörungstheoretiker hören !!

Also wünschen wir uns für den kommenden Herbst viele Sonnenstunden und ab und zu auch mal ein Regenschauer.


Hochwasser am 26.07.17